In staedtischen Regionen liegen zwischen der guenstigsten und teuersten Station oft mehrere Cent pro Liter - selbst bei kurzer Distanz. Mit einer klaren Routine kannst du diesen Spread systematisch nutzen und deine monatlichen Kraftstoffkosten spuerbar reduzieren.
1) Preisfenster statt Zufallstanken
Preise schwanken im Tagesverlauf. Wer nur bei niedrigeren Preisfenstern tankt, spart ohne zusaetzlichen Aufwand. Lege dir deshalb ein Standardfenster fest und vergleiche dann nur innerhalb dieses Zeitraums.
2) Radius klein halten, Trefferquote steigern
Ein zu grosser Suchradius fuehrt haeufig zu Umwegen, die Ersparnis auffressen. In vielen Staedten sind 3-7 Kilometer ein sinnvoller Bereich, um ausreichend Auswahl zu haben und gleichzeitig effizient zu bleiben.
3) Markenmix bewusst nutzen
Markenstationen sind nicht automatisch teurer, freie Stationen nicht automatisch guenstiger. Entscheidend ist der aktuelle lokale Wettbewerb. Vergleiche konsequent mehrere Anbieter statt dich auf eine Marke festzulegen.
4) Mit Teilmengen strategisch nachkaufen
Statt immer vollzutanken, kann in volatilen Phasen eine Teilmengen-Strategie helfen: kleiner Nachkauf, anschliessend Volltanken im naechsten guenstigen Fenster. So verteilst du dein Preisrisiko besser.
5) Wochenroutine mit festen Triggern
Definiere klare Trigger wie Restreichweite und Preisniveau. Diese Routine reduziert spontane Entscheidungen und macht Einsparungen wiederholbar.